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Maximlian Schenkendorf Gedichte

Maximlilian Schenkendorf: * 11. Dezember 1783 Tilsit; † 11. Dezember 1817

Maximilian von Schenkendorf (Adventgedichte)
Im Winter


Die Tage sind so dunkel,
Die Nächte lang und kalt;
Doch übet Sternenfunkel
Noch über uns Gewalt.

Und sehen wir es scheinen
Aus weiter, weiter Fern',
So denken wir, die Seinen,
Der Zukunft unsres Herrn.

Er war einmal erschienen
In ferner sel'ger Zeit,
Da waren, ihm zu dienen,
Die Weisen gleich bereit.

Der Lenz ist fortgezogen,
Der Sommer ist entflohn:
Doch fließen warme Wogen,
Doch klingt ein Liebeston.

Es rinnt aus Jesu Herzen,
Es spricht aus Jesu Mund,
Ein Quell der Lust und Schmerzen,
Wie damals, noch zur Stund'.

Wir wollen nach dir blicken,
O Licht, das ewig brennt,
Wir wollen uns beschicken
Zum seligen Advent!

Maximilian von Schenkendorf (Weihnachtsgedichte)
Weihnachtslied


Brich an, du schönes Morgenlicht!
Das ist der alte Morgen nicht.
der täglich wiederkehret.
Es ist ein Leuchten aus der Fern
es ist ein Schimmer. ist ein Stern.
von dem ich längst gehöret.

Nun wird ein König aller Welt
von Ewigkeit zum Heil bestellt_
ein zartes Kind geboren.
Der Teufel hat sein altes Recht
am ganzen menschlichen Geschlecht
verspielt schon und verloren...

Wer ist noch, welcher sorgt und sinnt?
Hier in der Krippe liegt ein Kind
mit lächelnder Gebärde!
Wir grüßen dich, du Sternenheld!
Willkommen. Heiland aller Welt!
Willkommen auf der Erde!

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