Gedichte, Liebesgedichte, Geburtstagsgedichte, Frühlingsgedichte, Sommergedichte, Herbstgedichte, Wintergedichte und Weihnachtsgedichte.

Gedichte &

Liebesgedichte

Startseite I Gedichte von ... I Theodor Fontane - Gedichte I

Liebesgedichte

 

   
  Startseite
 

  Frühlingsgedichte

  Sommergedichte

  Mai Gedichte

  Juni Gedichte

  Juli Gedichte

  August Gedichte

  Liebesgedichte

   
  Liebesgedichte
 

  Liebesgedichte

  Kurze Gedichte über Liebe

  Ich liebe dich - Gedichte

  SMS-Gedichte u. Liebe

  Heimliche Liebe - Gedichte

  Schöne Liebesgedichte

  Küsse und Gedichte

  Liebeserklärung Gedichte

  Liebeskummer

   
  Jahreszeitengedichte
 

  Sommergedichte

  Herbstgedichte

  Wintergedichte

  Weihnachtsgedichte

  Frühlingsgedichte

  Ostergedichte

   
  Kurze Gedichte
 

  Kurze Liebesgedichte

  Kurze Jahreszeitengedicht

   
  Schöne Gedichte
 

  Abschiedsgedichte

  andere Gedichte...

  Augustgedichte

  Balladen

  Blumen Gedichte

  Christliche Gedichte

  DichterInnen

  Gedichte für Freunde

  Freundschaftsgedichte

  Frühlingsgedichte

  Garten-Gedichte

  Geburtstagsgedichte

  Gedichte über Leben

  Gedichte über Tod

  Heimweh Gedichte

  Herbstgedichte

  Herzgedichte

  Himmelgedichte

  Hochzeit Gedichte

  Jagd u. Jäger Gedichte

  Kindergedichte

  Kinderlieder

  Klassische Gedichte von

  Krieg - Gedichte

  Kurze Gedichte

  Kurze Liebesgedichte

  Lustige Gedichte

  Märchen

  Mut machen Gedichte

  Muttertagsgedichte

  Nachdenken Gedichte

  Nacht Gedichte

  Nordseegedichte

  Ostergedichte

  Pferde-Reiter-Gedichte

  Preisvergleiche

  Regengedichte

  Schüttelreime

  SMS Gedichte

  Sommergedichte

  Sonnengedichte

  Sprichwörter

  Stadtgedichte

  Sternen Gedichte

  Tageszeitengedichte

  Tiergedichte

  Traum - Gedichte

  Weinlese-Gedichte

  weitere Wintergedichte

  Wolkengedichte

  Zeit-Gedichte

  Afrikanische Gedichte

   
 

 

  andere Gedichte...

   

  

 

Theodor Fontane - Gedichte

* 30. Dezember 1819 Neuruppin; † 20. September 1898

 

Dichter: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Z
Themen: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Z

 

Theodor Fontane (Weihnachtsgedichte)

Weihnachten

Noch einmal ein Weihnachtsfest,
Immer kleiner wird der Rest,
Aber nehm ich so die Summe,
Alles Grade, alles Krumme,
Alls Falsche, alles Rechte,
Alles Gute, alles Schlechte -

Rechnet sich aus all dem Braus
Doch einrichtig Leben heraus.
Und dies können ist das Beste
Wohl bei diesem Weihnachtsfeste.

top

 

 

Theodor Fontane (Adventgedichte)

Verse zum Advent

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.


Theodor Fontane (Wintergedichte und Nachtgedichte)

Alles still!

 

Alles still!  Es tanzt den Reigen
Mondenstrahl in Wald und Flur,
Und darüber thront das Schweigen
Und der Winterhimmel nur.
    

Alles still! Vergeblich lauschet
Man der Krähe heisrem Schrei.
Keiner Fichte Wipfel rauschet,
Und kein Bächlein summt vorbei.
    

Alles still! Die Dorfeshütten
Sind wie Gräber anzusehn,
Die, von Schnee bedeckt, inmitten
Eines weiten Friedhofs stehn.
    

Alles still! Nichts hör ich klopfen
Als mein Herze durch die Nacht -
Heiße Tränen niedertropfen
Auf die kalte Winterpracht.

top

 

 

Theodor Fontane (Gedichte über Tageszeiten, Mittag)

Mittag

    

Am Waldessaume träumt die Föhre,
Am Himmel weiße Wölkchen nur;
Es ist so still,  dass ich sie höre,  
Die tiefe Stille der Natur.

   

Rings Sonnenschein auf Wies' und Wegen,
Die Wipfel stumm, kein Lüftchen wach,
Und doch, es klingt,  als ström' ein Regen
Leis' tönend auf das Blätterdach.

top


Theodor Fontane   (Sommergedichte)

An einem Sommermorgen

 

An einem Sommermorgen
da nimm den Wanderstab,  
es fallen deine Sorgen
wie Nebel von dir ab. 
 

Des Himmels heitre Bläue
lacht dir ins Herz hinein  
und schließt, wie Gottes Treue,
mit seinem Dach dich ein. 
 

Rings Blüten nur und Triebe
und Halme von Segen schwer, 
dir ist, als zöge die
Liebe
des Weges nebenher.  
 

So heimisch alles klingt 
als  wie im Vaterhaus,
und über die Lerchen schwingt 
die Seele sich hinaus.  

top


Theodor Fontane   (Sommergedichte)

Guter Rat

 

An einem Sommermorgen 
da nimm den Wanderstab,
es fallen deine Sorgen  
wie Nebel von dir ab. 
  

Des Himmels heitre Bläue
lacht dir ins Herz hinein
und schließt,  wie Gottes Treue,
mit seinem Dach dich ein.

 

Rings Blüten nur und Triebe   
und Halme von Segen schwer,
dir ist,  als zöge die Liebe
des Weges nebenher.

 

So heimisch alles klingt
als wie im Vaterhaus,  
und über die Lerchen schwingt
die Seele sich hinaus.
 

top


Theodor Fontane (Frühlingsgedicht)

Frühling

 

Nun ist er endlich kommen doch
In grünem Knospenschuh;
"Er kam, er kam ja immer noch",
Die Bäume nicken sich's zu.

     

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
Nun treiben sie Schuss auf Schuss;
Im
Garten der alte Apfelbaum,
Er sträubt sich, aber er muss.

    

Wohl zögert auch das alte Herz
Und atmet noch nicht frei,
Es bangt und sorgt: "Es ist erst März
Und März ist noch nicht Mai."

    

O schüttle ab den schweren Traum
Und die lange Winterruh:
Es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag's auch du.

    

(Schreibweise angepasst)

top


Theodor Fontane (lustige Wintergedichte, Gedicht-Winter)

Alles still!

 

Alles still! Es tanzt den Reigen
Mondenstrahl in Wald und Flur, 
Und darüber thront das Schweigen
Und der Winterhimmel nur.
    
Alles still! Vergeblich lauschet
Man der Krähe heisrem Schrei.  
Keiner Fichte Wipfel rauschet,
Und kein Bächlein summt vorbei.

    

Alles still! Die Dorfeshütten
Sind wie Gräber anzusehn,
Die,  von Schnee bedeckt, inmitten
Eines weiten Friedhofs stehn.
    
Alles still! Nichts hör ich klopfen
Als mein Herze

durch die Nacht -
Heiße Tränen  nieder tropfen
Auf die kalte Winterpracht.

top


Theodor Fontane  (Balladen)

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

   

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
ein Birnbaum in seinem Garten stand,
und kam die goldene Herbsteszeit
und die Birnen leuchteten weit und breit,  
da stopfte,  wenn's Mittag vom Turme scholl,
der von Ribbeck sich beide Taschen voll,
und kam in Pantinen ein Junge daher,  
so rief er:  "Junge, wist' 'ne Beer?"
und kam ein Mädel, so rief er: "Lütt Dirn,
kumm man röwer,  ich hebb' 'ne Birn."

    

So ging es viel Jahre, bis lobesam
der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fühlte sein Ende. 's war Herbsteszeit,
wieder lachten die Birnen weit und breit,
da sagte von Ribbeck:  "Ich scheide nun ab,
legt mir eine Birne mit ins Grab."
Und drei Tage drauf,  aus dem Doppeldachhaus,
trugen von Ribbeck sie hinaus,  
alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
sangen "Jesus meine Zuversicht", 
und die Kinder klagten,  das Herze schwer:
"He is dod nu.  Wer giwt uns nu 'ne Beer?"

    

So klagten die Kinder. Das war nicht recht,
ach,  sie kannten den alten Ribbeck schlecht.   
Der neue freilich,  der knausert und spart,
hält Park und Birnbaum strenge verwahrt,
aber der alte, vorahnend schon   
und voll Misstrau'n  gegen den eigenen Sohn,
der wusste genau,  was damals er tat, 
als um eine Birn'  ins Grab er bat,
und im dritten Jahr,  aus dem stillen Haus
ein Birnbaumsprössling sprosst heraus.

    

Und die Jahre gehen wohl auf und ab,
längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab, 
und in der goldenen Herbsteszeit
leuchtet's wieder weit und breit.   
Und kommt ein Jung'  über'n Kirchhof her,
so flüstert's im Baume:  "Wiste 'ne Beer?"
Und kommt ein Mädel,  so flüstert's:  "Lütt Dirn,
kumm man röwer,  ich gew' di 'ne Birn." 
So spendet Segen noch immer die Hand 
des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.

top


Theodor Fontane  (Gedichte über die Jagd und Jäger)

Ein Jäger

    

Ich kenn einen Jäger, man heißt ihn »Tod«:

Seine Wang ist blass,  sein Speer ist rot,

Sein Forst ist die Welt,  er zieht auf die Pirsch,
Und jaget Elen und Edelhirsch.

    

Im Völkerkrieg,  auf blutigem Feld,
Ist's,  wo er sein Kesseltreiben hält;

Hass,  Ehrsucht und Geizen nach Ruhmesschall.

    

Nicht fürcht ich ihn selber, wie nah er auch droht,
Doch wohl seine Rüden: Gram, Krankheit und Not,

Die Meute,  die stückweis das Leben zerfetzt

Und zögernd uns in die Grube hetzt.

    

(Schreibweise angepasst)

top


Theodor Fontane  (Sylvestergedichte Neujahrsgedichte)

Ein neues Buch, ein neues Jahr

Ein neues Buch,  ein neues Jahr
was werden die Tage bringen?

Wirds werden,  wie es immer war,
halb scheitern, halb gelingen?

Ich möchte leben, bis all dies Glühn
rücklässt einen leuchtenden Funken.

Und nicht vergeht,  wie die Flamm im Kamin,
die eben zu Asche gesunken.

top


Theodor Fontane (Weihnachtsgedichte)

Advent

 

Noch ist Herbst nicht ganz entfloh'n,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns hernieder sah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.

top


Theodor Fontane (Dezembergedichte)

Zum 24. Dezember

 

Noch einmal ein Weihnachtsfest,
Immer kleiner wird der Rest,
Aber nehm ich so die Summe,
Alles Grade, alles Krumme,
Alles Falsche, alles Rechte,
Alles Gute, alles Schlechte -
Rechnet sich aus all dem Braus
Doch ein richtig Leben heraus.
Und dies können ist das Beste
Wohl bei diesem Weihnachtsfeste.


Theodor Fontane (Trauer - Gedichte)

Am Jahrestag

 

Heut ist’s ein Jahr,  dass man hinaus dich trug,
Hin durch die Gasse ging der lange Zug,
Die
Sonne schien,  es schwiegen Hast und Lärmen,
Die Tauben stiegen auf in ganzen Schwärmen.
Und rings der Felder
herbstlich buntes Kleid,
Es nahm dem Trauerzuge fast sein Leid,
Ein Flüstern klang mit ein in den Choral,
Nun aber schwieg’s,  -  wir hielten am Portal.

 

Der Zug bog ein,  da war das frische Grab,
Wir nächsten beide sahen still hinab,
Der Geistliche,  des Tages letztes Licht
Umleuchtete sein freundlich ernst Gesicht,
Und als er nun die Abschiedsworte sprach,
Da sank der
Sarg und Blumen fielen nach,
Spätrosen,  rot und weiße, weiße Malven
Und mit den Blumen fielen die drei Salven.

 

Das klang so frisch in unser Ohr und Herz,
Hinschwand das Leid uns,  aller Gram und Schmerz,
Das Leben,  war dir’s wenig, war dir’s viel?
Ich weiß das eine nur, du bist am Ziel,
In
Blumen durftest du gebettet werden,
Du hast die Ruh nun,  Erde wird zu Erden,
Und kommt die Stund’ uns,  dir uns anzureihn,
So lass die Stunde, 
Gott,  wie diese sein.

top


 

 Bewertung ****** aktualisiert 10.05.2012 >>Sende dein Gedicht ein<<

 

Weitere Gedichtempfehlungen:  2

 

Rainer Maria Rilke (Liebesgedichte)

Bei dir ist es traut:

Rainer Maria Rilke. Die schönsten Gedichte...

 

Schöne Sommergedichte

Romantische Gedichte zum Sommer

Sommergedichte.htm

 

Christian Morgenstern ( kurze Gedichte)

Es ist Nacht...

Christian Morgenstern, die Schönsten: kurze Gedichte.

 

Lustige Sommergedichte

Urlaub im jungen Frühling

Der schönste Urlaub im Sommer mit Gedichten

 

Frühlingsgedichte

Die schönsten Frühlingsgedichte

Frühlingsgedichte.htm

 

Sommergedichte kurze Sommergedichte

Die schönsten Sommergedichte

Sommergedichte.htm

 

Sommergedichte kurze Sommergedichte

Die schönsten Sommergedichte

Sommergedichte.htm

 

Neue Gedichte im Sommer

Sommergedichte für jeden Anlass

Sommerblumen-und-Sommergedichte.htm

 

Märchen in Europa

Romantische Märchen, Märchen der Brüder Grimm

maerchen-welt.eu

 

Heinrich Heine (Liebesgedichte)

Es ist Nacht, und mein Herz kommt zu dir...

Heinrich Heine, die schönsten Gedichte.

 

mehr Liebesgedichte ...

die schönsten Liebesgedichte

andere Liebesgedichte

top


 

Aktuell

  Liebesgedichte

 Sommergedichte

 Mai Gedichte

 Juni Gedichte

 Juli Gedichte

 August Gedichte

  Kreuzfahrt Gedichte

  Geburtstag

 
Jahreszeiten

 Sommergedichte

 Herbstgedichte

 Wintergedichte

 Jahreszeiten

 Frühlingsgedichte

 
Kurze Gedichte
 Kurze Gedichte
 
Liebesgedichte

 Liebesgedichte

 Neue Liebesgedichte

 Schöne Gedichte

 Kurze Liebe

 Liebeskummer

 Gedichte Hochzeit

 
Nachdenklich

 Gedichte über Leben

 Gedichte über Tod

 Abschiedsgedichte

 Kriegsgedichte

 
Tageszeiten

 Tageszeitengedichte

 Nacht Gedichte

 



 

     

Impressum - Disclaimer