Weihnachtsgedichte

Levrai
Weihnachten


Dies Weihnachtsmarktgedränge
Lichter, der Menschen große Menge
Ein Weihnachtsbäumetannenwald
Noch etwas kaufen - es wird kalt

Wind zieht über dunklem See
Riecht schon fast nach erstem Schnee
Nacht verschließt des Tages Licht
Mondesglanz mit Wolken bricht

Zuhaus bei einer Kerze Schein
Ein Zweig von draußen - Tannenduft
Süß und zimtig riecht die Luft
Wird dies der Weihnachtsfrieden sein?

Klarent
Firmenweihnacht


Advent, Advent,
Das erste Lichtlein brennt.
Rose fasst den Schulte an,
was der auf einmal leiden kann.

Advent, Advent,
Das zweite Lichtlein brennt.
Claas kommt um den Tisch herum,
Der Chef, der sieht das mit Gebrumm.

Advent, Advent,
Das dritte Lichtlein brennt.
Ein erstes Schnitzel flatternd fliegt,
Wer zackig zweie wirft, der siegt.

Advent, Advent,
Das vierte Lichtlein brennt.
Wer noch kann, der geht jetzt flüchten,
Denn Ruth, die lockt mit süßen Früchten.

Vorbei, vorbei,
Ist die Bescherung.
Der Rest braucht nicht mal eine Klärung.
Ruth, die hat mich nie gesehen,
Ich würd' mit Ruth auch niemals gehen.

Advent, Advent,
Wer Firmenfeiern kennt,
Tut gut daran, dies zu vergessen -
Man freut sich auf das gute Essen,
Gesellig sitzen, manches Glas.
Schon fängt er an, der der nette Spaß.

Advent, Advent,
Das erste Lichtlein brennt...

C. Roselli
Weihnachtslieder


Weihnachtslieder, Weihnachtslieder
Hört man gerne immer wieder,
Tannenzweige, Kerzen, Nüsse,
Süße Weihnachtskuchenküsse,.
All das gehört zum Weihnachtsfest.

Feiner Duft
Durchzieht die Küche,
Ach, welche Gerüche.
Und in kalter Winterluft
Ahnt man schon schneeweiße Flocken,
ganz feine, leise Weihnachtsglocken.

Weihnachten mit Gedichten feiern

Am Intensivsten leben die Bilder vom Weihnachtsabend und den Weihnachtstagen. Vielen sind Weihnachtsgedichte als Erinnerungen an Bescherung und klassische Weihnachtslieder in guter Erinnerung.

Das Warten auf die Bescherung wurde und wird in vielen Familien mit dem Aufsagen von kurzen Weihnachtsgedichten verkürzt. Dadurch sind Weihnachtsgedichte ein fester Bestandteil der Weihnachtsfestes geworden. Viele Weihnachtsgedichte stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert und gehören zu den Klassikern, die man unbedingt gerne lesen, aufsagen oder verschenken möchte. Besonders Weihnachtsgedichte zum Verschenken erfreuen sich wieder großer Beliebtheit. Auf dieser und den folgenden Seiten finden sich die schönsten Gedichte, die zu den erfolgreichen Klassikern gehören.

Klarent
Wünsche zum Weihnachtsfest


Zu diesem schönen Weihnachtsfest
Da wünschen wir ganz herzlich
Glück und Freude und ganz fest
Drücken wir euch herzlich.

Weihnachten als Fest der Liebe

Mit der Weihnachtsbotschaft sind die meisten Menschen vertraut. Weihnachtsgedichte handeln oft von schönen Erlebnissen und der Suche nach innerem Frieden, einer bleibenden Ruhe, dem Innehalten in einer immer schneller werdenen Zeit. Dinge, die anrühren oder nachdenklich machen, Gefühle von Gemeinsamkeit, Einsamkeit, Verlorenheit: Immer aber finden wir in den Gedichten zurück auf den Weg zu einem glücklicheren und zufriedeneren Leben. Weihnachtsgedichte gestalten das Weihnachtsfest erlebbarer, weg von zahllosen Geschenken und endlosen Spielfilmen hin zu Ruhe, Besonnenheit und innerer Einkehr.

Weihnachtsgedichte erzählen kurze Geschichten über die Rückbesinnung und die einfache Freude darüber, zu leben. Ein Stück mehr Lebensqualität, hin zu einem ruhigeren und ausgeglichenen Leben.

C. Roselli
Weihnachtstag


Der Weihnachtstag ganz still - Singen,
Lichterglanz aus jedem Haus,
Fernes Läuten, frohe Stimmen
Und alles sieht recht festlich aus.

Dunkle Straße ganz verlassen,
Geh' hinaus aufs freie Feld,
Lass' hinter mir geschmückte Gassen -
Mein Zimmer ist das Himmelszelt.

Glockenton grüßt noch von Weitem,
Mit seiner Glocken Schall,
Vergessen dunkle Zeiten,
Spür den Flockenfall.

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Klarent
Heimelige Weihnachtsstunde

Hol Holz aus böser Kälte in das Haus
Die Ofentüre quitscht vergnügt!
Was kommt dabei heraus?

Ein Streichholz glimmt und gleich erleuchten
Helle Flammen diesen Raum
Und Wärme drängt - das was wir bräuchten.

Wir lauschen diesem leisen Knacken
Komm! Setz du dich zu mir,
Kekse sind doch schon gebacken.

Ich öffne uns die Flasche Wein,
Ein Glas neigt sich zum anderen.
Weihnachten-Zusammensein.

Christian Parisius
Kinderweihnacht


Ach ihr Kinder, kommt doch schauen,
Hier steht ein bunter Baum
Mit Kerzen, Kugeln, roten und auch blauen.

Der Baum, der ist so hübsch geschmückt,
Das wird doch jeder glauben
Und hat schon manches Kind beglückt.

Christian Parisius
Weihnacht


Die Kinder stehen schon bereit
Sauberes Hemd und langes Kleid

Oma will noch Kekse suchen
Opa Zigarren online buchen

Mama will das Würfelspiel
Langsam auspacken, nicht zu viel

Papa schenkt sich Weinbrand ein
das hilft mehr als bloß der Wein

Der Onkel schaut derweil in Glas
Denn Punsch ist aller Dinge Maß

Diese Spiel, das spiel'n wir wieder
wie jedes Jahr die Weihnachtslieder

Am Heiligen Abend, dem Abend vor dem Weihnachtsfest. Der 24. Dezember ist der letzte Tag der Adventszeit. Denn oft gehört zum Heiligen Abend der Gang zur Weihnachtsmesse (Christmette). Nach dem Warten auf die Bescherung, den verteilten Geschenken und viel Spaß im Familienkreis findet sich hier noch ein Zeitpunkt der Besinnung. Wie war das doch gleich mit dem Weihnachtsfest?


Weihnachten und seine Geschichte

Das Weihnachtsfest geht zurück auf die Geburt von Jesus Christus. Warum gerade am 25. Dezember Weihnachten gefeiert wird, lässt sich nicht sagen. Eine besondere Rolle spielte sicherlich der römische Sonnenkult, der im Altertum am 25. Dezember gefeiert wurde. Für die Christen war dies wohl ein passendes Gegenstück zu Jesus Christus als der wahren Sonne. Nachdem Kinder meist am Nikolaustag beschenkt wurden, verlegte man den Brauch des Schenkens zum Weihnachtsfest hin, um Kinder besonders auf das Fest der Geburt von Jesus Christus hinzuweisen.

Weihnachtsbräuche

Weihnachten wurde zum Familienfest. Zum Weihnachtsfest hinzu kamen albald Bräuche verschiedener Herkunft und Krippenspiele, die seit dem 11. Jahrhundert aufgeführt werden. Dazu gesellte sich im 16. Jahrhundert der geschmückte Weihnachtsbaum. Das Weihnachtsfest entwickelte sich zum Fest mit Fammilie, Verwandten, Freunden und gegenseitigen Geschenken. Um 1839 bereicherte der Adventskranz die Bräuche um das Weihnachtsfest.
Erst im 19. Jahrhundert erhielt der Weihnachtsmann seinen Auftritt zum Weihnachtsfest und verdrängt seitdem oft Christkind und Nikolaus als religiöse Geschenkeüberbringer. Für viele Menschen gehört am Heiligen Abend der Besuch der Christmesse zum Ablauf des Weihnachtsfestes. Weihnachten ist eines der wenigen Feste, die für Kinder und Erwachsene zu den besonderen Höhepunkten des Jahres zählen.

Weihnachtsgedichte

Neben Weihnachtsliedern haben Weihnachtsgedichte ihren festen Platz in den Weihnachtsbräuchen. Oft lernen Kinder im Kindergarten oder der Schule ihre Weihnachtsgedichte und tragen sie am Weihnachtsabend der Familie vor. Auswenig gelerrnte Weihnachtsgedichte werden immer häufiger durch abgelesene Weihnachtsgedichten ersetzt. Aber auch dies freut Familie und Freunde und verkürzt mit dem Singen von Weihnachtsliedern die Zeit hin zur Bescherung.

Weihnachtsbescherung

Sicherlich gehört das Auspacken von Weihnachtsgeschenken zu den schönen Erlebnissen bei Kindern und Erwachsenen. Um die "Auspackschlacht" in ein längeres und schönes Erlebnis zu verwandeln, besinnen sich viele Familien wieder auf das Singen von Weihnachtsliedern, das Aufsagen von Weihnachtsgedichten und einfachem Würfelspiel, um dem Erlebnis einen passenden Rahmen zu geben.