Adventgedichte - Gedichte zum Advent

   
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Advent Gedichte - Adventsgedichte

 

Dichter: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Z
Themen: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Z

 

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Volksgut (Adventgedichte)

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...

Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt!
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür!

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Rainer Maria Rilke  (Adventgedichte)

Advent

 

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird;
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

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Karl Gerok

Vor Weihnachten

Die Kindlein sitzen im Zimmer
- Weihnachten ist nicht mehr weit  -
bei traulichem Lampenschimmer
und jubeln:"Es schneit, es schneit!" 

Das leichte Flockengewimmel,
es schwebt durch die dämmernde Nacht
herunter vom hohen Himmel
vorüber am Fenster so sacht.

Und wo ein Flöckchen im Tanze
den Scheiben vorüberschweift,
da flimmert's in silbernem Glanze,
vom Lichte der Lampe bestreift.  

Die Kindlein sehn's mit Frohlocken,
sie drängen ans Fenster sich dicht,
sie verfolgen die silbernen Flocken,
die Mutter lächelt und spricht:

"Wisst,  Kinder,  die Engelein schneidern
im Himmel jetzt früh und spät;
an Puppenbettchen und Kleidern
wird auf Weihnachten genäht.

Da fällt von Säckchen und Röckchen
manch silberner Flitter beiseit,
von Bettchen manch Federflöckchen;
auf Erden sagt man: es schneit.

Und seid ihr lieb und vernünftig,
ist manches für euch auch bestellt;
wer weiß, was Schönes euch künftig
vom Tische der Engelein fällt!"

Die Mutter spricht's;  -  vor Entzücken
den Kleinen das Herz da lacht;
sie träumen mit seligen Blicken
hinaus in die zaubrische Nacht.

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Theodor Fontane (Adventgedichte)

Verse zum Advent

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.

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Theodor Storm   (Adventgedichte)

Knecht Ruprecht

    
Von drauß vom Walde komm' ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;  
Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit großen Augen das Christkind hervor,
Und wie ich so strolcht'  durch den finstern Tann,
Da rief's mich mit heller Stimme an:
"Knecht Ruprecht", rief es,  "alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!   
Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,
Alt' und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens ruhn;
Und morgen flieg' ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!"
Ich sprach:  "O lieber Herr Christ,  
Meine Reise fast zu Ende ist;
Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo's eitel gute Kinder hat."  - 
"Hast denn das Säcklein auch bei dir?"
Ich sprach:  "Das Säcklein, das ist hier;
Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern
Essen fromme Kinder gern."  -
"Hast denn die Rute auch bei dir?"
Ich sprach:  "Die Rute, die ist hier;
Doch für die Kinder nur,  die schlechten,
Die trifft sie auf den Teil,  den rechten."
Christkindlein sprach:  "So ist es recht;
So geh mit Gott,  mein treuer Knecht!"
Von drauss vom Walde komm'  ich her;
Ich muss euch sagen,  es weihnachtet sehr!
Nun sprecht,  wie ich's hierinnen find'!
Sind's gute Kind,  sind's böse Kind?

    

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Volksgut aus Bayern (Volksgut)
Der Bratapfel

Kinder,  kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört,  wie's knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel,  der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.

Kinder,  lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel,  den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel,  den Zapfel,
den Kipfel,  den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

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Hoffmann von Fallersleben  

Weihnachtszeit

    
O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.  
Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.
Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.  
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!

 

Weihnachtsgedichte und winterliche kurze Weihnachtsgedichte.

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Heinrich Heine   (Adventgedichte)

Altes Kaminstück

Draußen ziehen weiße Flocken
Durch die Nacht,  der Sturm ist laut;
Hier im Stübchen ist es trocken,
Warm und einsam,  still vertraut.

Sinnend sitz ich auf dem Sessel,
An dem knisternden Kamin,
Kochend summt der Wasserkessel
Längst verklungne Melodien.

Und ein Kätzchen sitzt daneben,
Wärmt die Pfötchen an der Glut; 
Und die Flammen schweben,  weben,
Wundersam wird mir zu Mut.

Dämmernd kommt heraufgestiegen
Manche längst vergessne Zeit,
Wie mit bunten Maskenzügen
Und verblichner Herrlichkeit.

Schöne Frauen, mit kluger Miene,
Winken süßgeheimnisvoll,
Und dazwischen Harlekine
Springen,  lachen,  lustigtoll.

Ferne grüßen Marmorgötter,
Traumhaft neben ihnen stehen
Märchenblumen,  deren Blätter
In dem Mondenlichte wehen.

Wackelnd kommt herbei geschwommen
Manches alte Zauberschloss;
Hintendrein geritten kommen
Blanke Ritter,  Knappentross.

Und das alles zieht vorüber,
Schattenhastig übereilt -
Ach! da kocht der Kessel über,
Und das nasse Kätzchen heult.

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Joachim Ringelnatz  (Adventgedichte)

Vorfreude auf Weihnachten

 

Ein Kind  -  von einem Schiefertafel-Schwämmchen
Umhüpft  -  rennt froh durch mein Gemüt.

 

Bald ist es Weihnacht!  -  Wenn der Christbaum blüht,
Dann blüht er Flämmchen.
Und Flämmchen heizen.  Und die Wärme stimmt
Uns mild.  -  Es werden Lieder,  Düfte fächeln.  –
Wer nicht mehr Flämmchen hat,  wem nur noch Fünkchen glimmt,

Wird dann doch gütig lächeln.


Wenn wir im Traume eines ewigen Traumes
Alle unfeindlich sind  -  einmal im Jahr! -
Uns alle Kinder fühlen eines Baumes.

 

Wie es sein soll,  wie’s allen einmal war.

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Volksgut (Adventgedichte)

Vorweihnacht

Bald ist Weihnacht,  wie freu' ich mich drauf,
da putzt uns die Mutter ein Bäumlein schön auf;
es glänzen die Äpfel,  es funkeln die Stern',
wie hab'n  wir doch alle das Weihnachtsfest gern.

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Maximilian von Schenkendorf  (Adventgedichte)

Im Winter

Die Tage sind so dunkel,
Die Nächte lang und kalt;
Doch übet Sternenfunkel
Noch über uns Gewalt.

Und sehen wir es scheinen
Aus weiter, weiter Fern',
So denken wir, die Seinen,
Der Zukunft unsres Herrn.

Er war einmal erschienen
In ferner sel'ger Zeit,
Da waren, ihm zu dienen,
Die Weisen gleich bereit.

Der Lenz ist fortgezogen,
Der Sommer ist entflohn:
Doch fließen warme Wogen,
Doch klingt ein Liebeston.

Es rinnt aus Jesu Herzen,
Es spricht aus Jesu Mund,
Ein Quell der Lust und Schmerzen,
Wie damals, noch zur Stund'.

Wir wollen nach dir blicken,
O Licht, das ewig brennt,
Wir wollen uns beschicken
Zum seligen Advent!

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