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Hermann Lingg Gedichte

Hermann Lingg: * 22. Januar 1820, Lindau; † 18. Juni 1905, München

Hermann von Lingg (Weihnachtsgedichte)
Weihnachtsgedicht

Für euch, o Kinder, blüht das Fest der Feste,
Was bringt's wohl diesmal? Welch ein Meer von Licht?
Könnt' ihr's erwarten? Wisst, das Allerbeste,
Das habt ihr schon. Das ist's: ihr wisst's noch nicht.

Was wir zum Spiel, was wir zum Ernst euch geben,
Als reine Freude gebt ihr's uns zurück,
Das ist das Beste, dass es eurem Leben
Noch Wahrheit ist, und ungetrübtes Glück.

Noch goldne Früchte trägt an seinen Zweigen
Für euch der Tannbaum, der im Wintergraun
Und einsam steht im Wald mit ernstem Schweigen,
Auf den die goldnen Sterne niederschaun.

Ein ganzes Jahr mit vielen, vielen Tagen
Erglänzt an dieses Tages Widerschein,
Mög' jeder Ernst euch goldne Früchte tragen
Und jedes Spiel euch lehren, froh zu sein.

Hermann von Lingg (Weihnachtsgedichte)
Weihnachtsgedicht

Für euch, o Kinder, blüht das Fest der Feste,
Was bringt's wohl diesmal? Welch ein Meer von Licht?
Könnt ihr's erwarten? Wißt, das Allerbeste,
Das habt ihr schon. Das ist's: ihr wißt's noch nicht.

Was wir zum Spiel, was wir zum Ernst euch geben,
Als reine Freude gebt ihr's uns zurück.
Das ist das Beste, daß es eurem Leben
Noch Wahrheit ist und ungetrübtes Glück.

Noch goldne Früchte trägt an seinen Zweigen
Für euch der Tannbaum, der im Wintergraun
Und einsam steht im Wald mit ernstem Schweigen,
Auf den die goldnen Sterne niederschaun.

Ein ganzes Jahr mit vielen, vielen Tagen
Erglänzt an dieses Tages Widerschein.
Mög' jeder Ernst euch goldne Früchte tragen
Und jedes Spiel euch lehren, froh zu sein.

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